Fachbereich Gesellschaftswissen-schaften

 

Geschichte / Politikwissenschaft (PW) / Wirtschaftswissenschaft

 

Der Fachbereich Gesellschaftswissenschaft beinhaltet aktuelle, lebendige, vielseitige Fächer. Geschichte

ist den Schülern seit der 7. Klasse bekannt. In diesem Fach werden chronologisch wichtige und spannende Etappen der Menschheitsgeschichte beleuchtet:

 

Stoffverteilungsplan Jahrgangsstufe 7 und 8 im Fach Geschichte

 

 

 

 

Wer herrscht in Europa?

1. Der Papst – die neue Macht in Rom

2. Das Frankenreich – die stärkste Macht im Westreich

3. Pippin wird König der Franken

4. Karl der Große wird römischer Kaiser

Gewusst wie: Textquellen vergleichen

5. Der König reist und regiert

6. Der König vergibt Lehen

7. Otto der Große begründet das deutsche Kaisertum

Werkstatt: Die Reichsinsignien

Gewusst wie: Eine Urkunde entschlüsseln

Lernen lernen: Ein Kurzreferat halten

Orte des Lebens im mittelalterlichen Europa

1. Bauern und ihre Herren – Leben in der Grundherrschaft

2. Alltag im mittelalterlichen Dorf

3. Das Leben auf dem Land ändert sich

4. Im Dienste Gottes und der Menschen – das Kloster

Gewusst wie: Einen Grundriss auswerten

5. Klöster entstehen und breiten sich aus

Werkstatt: Alltag im Kloster

6. Ritter und Burgen

7. Die Ständegesellschaft

Lernen : Themen erarbeiten im Gruppenpuzzle

Konflikte im mittelalterlichen Europa

1. Die Kirche und die Gläubigen: Wer vertritt den richtigen Glauben?

2. Kaiser und Papst: Wer steht höher in der Rangordnung?

Gewusst wie: Ein Bild betrachten

3. Der König und die Fürsten: Wer gewinnt den Kampf um die Macht?

4. König und Adel in England und Frankreich: Wer eint die Länder zu starken Staaten?

Lernen lernen: Strukturbilder – Zusammenhänge herstellen

Städte verändern das Leben

1. Warum die Städte entstanden

2. Macht „Stadtluft“ frei und gleich?

3. Zünfte regeln das Leben der Handwerker

Werkstatt: Auf Spurensuche in Städten

4. Fernhandel – ein schwieriges Geschäft

5. Juden im Mittelalter: willkommen, geduldet, verfolgt

6. Feuer – Wasser – Seuchen: Umwelt und Überleben in der Stadt

7. Kirche in der Stadt – von gegenseitigem Nutzen

Gewusst wie: Ein Bauwerk untersuchen

Lernen : Lernen durch Lehren

Kulturen treffen aufeinander

1. Mohammed, der Prophet Allahs

2. Der Islam breitet sich aus

3. Ob Gott es wirklich wollte? – Der erste Kreuzzug

Gewusst wie: Textquellen hinterfragen

4. „Verständnis füreinander war die Ausnahme“ – Kreuzfahrer im Heiligen Land

5. Spanien und Sizilien – wo Europa der islamischen Kultur begegnete

6. Neues Land im Osten: Frieden oder Krieg?

Lernen : Selber geschichtliche Landkarten zeichnen

Stoffverteilungsplan Jahrgangsstufe 9 und 10 im Fach Geschichte

 

 

a) In Europa entstehen Nationen

- Napoleon herrscht in Europa

- Der Wiener Kongress – eine Neuordnung Europas

- Auf dem Weg zur wirtschaftlichen Einheit

- Revolution – ein Weg zur Einheit Deutschlands?

- Deutschland: „So weit die deutsche Zunge

klingt“?

- Italien: das Streben nach nationaler

Selbständigkeit

b) Nationen entstehen

- Was macht eine Nation aus?

c) Allegorien der Nationen deuten

d) Farben in Flaggen

f) Üben – testen – anwenden

Selbstevaluation der Schülerinnen und Schüler

 

Mit sinnvollen Suchstrategien und Hilfsmitteln

recherchieren und die Ergebnisse beurteilen

Selbstkontrolle, Allegorien deuten

Europa – von der Nationalstaatlichen Ordnung zur Einheit (1)

Das Aufkommen der Nationalstaaten in Europa

Die Schülerinnen und Schüler können

- Ursachen für die Herausbildung moderner Nationalstaaten nennen

- erläutern, dass die Nation als Gleichsetzung von Volk und Staat im Sinne einer kulturellen und

politischen Gesinnungsgemeinschaft – später sogar als Synonym von Staat – verstanden wurde

- den Begriff Nation von Nationalismus klar abgrenzen

Arbeitsbegriffe:

Napoleon, Nation, Befreiungskriege, Liberalismus, Nationalismus, Wiener Kongress,

Reichsdeputationshauptschluss, Säkularisation

1815

Das deutsche Kaiserreich

a) Das neue Reich

- Der Weg zur Reichsgründung

- Die neue Verfassung

- Die Parteien des Kaiserreichs

b) Die politische Karikatur als Quelle

c) Die Gesellschaft des Kaiserreichs

- „Krautjunker“ und „Schlotbarone“

- Bürger und Arbeiter

Juden und Christen werden gleich gestellt

d) Üben – testen – anwenden

Selbstevaluation der Schülerinnen und Schüler

Mit sinnvollen Suchstrategien und Hilfsmitteln

recherchieren und die Ergebnisse beurteilen

Karikaturen lesen

Aufbau von Staaten und ihrer Herrschaftsstrukturen

Das Deutsche Reich – eine konstitutionelle Monarchie

Die Schülerinnen und Schüler können

- darstellen, dass die Reichsgründung ein Werk der Regierungen war und das Volk nicht beteiligt wurde

- die Struktur und den Aufbau des deutschen Kaiserreiches beschreiben

- erklären, dass die Rechte des gewählten Reichstages eng begrenzt waren

- Gründe nennen, warum die Verfassung des deutschen Kaiserreiches den Vorstellungen vieler Bürger

nicht entsprach und Gründe dafür nennen

Arbeitsbegriffe:

Deutsch-französischer Krieg, konstitutionelle Monarchie, Bismarck, Parteien, Mehrheitswahlrecht

1871

 

 

 

Imperialismus und Erster Weltkrieg

 

a) Der Imperialismus

- Indien wird englische Kolonie

- Europäische Mächte teilen Afrika auf

- Der Krieg gegen die afrikanische Bevölkerung

Namibias

b) Der Erste Weltkrieg

- Ursachen und Anlass des Krieges

- Die Kriegspläne der Gegner

- Der erste totale Krieg der Geschichte

- Kriegsverbrechen

- Dem Zusammenbruch nahe

- Das Volk erhebt sich

- Der Krieg ohne Ende

c) Ein Denkmal untersuchen

d) Einen Vortrag halten

e) Üben – testen – anwenden

Selbstevaluation der Schülerinnen und Schüler

 

Bilder online recherchieren

Vortragen

Kriege - Gewaltsame Austragung von Konflikten zwischen Staaten

Die Katastrophen des Ersten und Zweiten Weltkrieges: Der Erste Weltkrieg

Die Schülerinnen und Schüler können

- beide Weltkriege nach Ursachen und Anlass unterscheiden und belegen, dass Deutschland jeweils der

Aggressor war

- darlegen, welche Pläne und Ziele der jeweiligen Kriegführung zugrunde lagen

- erläutern, dass im Ersten Weltkrieg propagandistisch vorbereitete...Kriegsverbrechen in Kauf

genommen und durchgeführt wurden

- begründen, dass letztlich beide Kriege total geführt wurden bei bewusster Einbeziehung der

Zivilbevölkerung als Helfer und Opfer

- die Frage nach Gewinnern und Verlierern der beiden Kriege in materieller Hinsicht eindeutig klären,

nicht aber im Hinblick auf die durch die Kriegshandlungen verursachten menschlichen Tragödien

beantworten

Arbeitsbegriffe:

Der Erste Weltkrieg: Imperialismus, Bündnissysteme, Nationalismus, Militarismus, Hochrüstung,

Friedensinitiativen, Zusammenruch, Waffenstillstand, Völkerbund

1914-1918

Die Weimarer Republik

a) Vom Kaiserreich zur Republik

- Die Revolution in Deutschland

- Der Staat braucht eine neue Ordnung: die

Weimarer Verfassung

- Die junge Republik steht vor schweren Aufgaben

- Das Krisenjahr 1923

b) Die Jahre der scheinbaren Stabilisierung

1924-1929

- Außenpolitische Erfolge

- Fortschritte in allen Lebensbereichen

- Kulturelle Superlative: die goldenen Zwanziger

c) Film als Quelle

d) Das Scheitern der Demokratie

- Eine Krise erschüttert die Weltwirtschaft

- Der Staat versagt

e) Üben – testen – anwenden

Selbstevaluation der Schülerinnen und Schüler

Recherche zur „Dolchstoßlegende“

 

Aufbau von Staaten und ihrer Herrschaftsstrukturen: Die Weimarer Republik

Die Schülerinnen und Schüler können

- die Errichtung der Demokratie in Deutschland beschreiben und den Versuch sie zu festigen erläutern

- Gründe für das Scheitern der Weimarer Republik nennen und erklären

- die Errungenschaften der Weimarer Republik beschreiben und deren Wirkungen bis in die Gegenwart

aufzeigen

Arbeitsbegriffe:

Versailler Vertrag, Weimarer Verfassung, politischer Radikalismus, Krisenjahr 1923, Stresemann,

Briand, Völkerbund, Goldene Zwanziger Jahre, Weltwirtschaftskrise

 

 

Nach dem Krieg:

zusammengebrochen, besiegt, befreit

 

 

a) Die „Zusammenbruchsgesellschaft“

 

- Leben in Trümmern

- Neubeginn

- Die „Großen Drei“ entscheiden über die Zukunft

Deutschlands

- Die Deutschen werden entnazifiziert

b) Zwei deutsche Staaten entstehen

 

- Weichenstellungen der Siegermächte

- In Deutschland gibt es zwei Währungen

- Streit um Berlin: die Luftbrücke

- Die Gründung der Bundesrepublik und der DDR

c) Zeitungen als Quelle

d) Eine Ausstellung organisieren

e) Üben – testen – anwenden

Selbstevaluation der Schülerinnen und Schüler

 

Recherche, Aufarbeitung und Darstellung

Kooperatives Lernen

Präsentieren

Aufbau von Staaten und ihrer Herrschaftsstrukturen

Nachkriegsdeutschland und die Bildung der beiden deutschen Staaten

Die Schülerinnen und Schüler können

- die wichtigsten Beschlüsse der Konferenzen von Jalta und Potsdam nennen sowie deren

Auswirkungen für Deutschland beurteilen

- verdeutlichen, dass die Zweckallianz der beiden Großmächte zerbrach und Deutschland zum

Interessenobjekt der Siegermächte wurde

Arbeitsbegriffe:

Besatzungszonen, Parteien, lokale Selbstverwaltung, Presse- und Rundfunkwesen, Marshall-Plan,

Währungsreform, Berliner Blockade

1945-1949, 23.05.1949, 07.10.1949

 

Bevölkerungsbewegungen in Vergangenheit und Gegenwart : Flucht und Vertreibung

während des Zweiten Weltkriegs und nach Kriegsende

Die Schülerinnen und Schüler können

- die nationalsozialistische Ideologie in Bezug auf Antisemitismus, Rassenlehre und

Lebensraumgewinnung im Osten interpretieren

- erklären, dass die Umsetzung der NS-Ideologie menschliche Bindungen zerstört, Menschenrechte

und Menschenwürde aufhebt und letztlich zur Vernichtung führt

- die Auswirkungen von Flucht und Vertreibung zwischen 1939 und 1946 beschreiben und deren

Tragweite für das Zusammenleben im Nachkriegsdeutschland ermessen

Arbeitsbegriffe:

Integration, Heimatvertriebene, Lastenausgleich

 

a) Die Entstehung einer bipolaren Welt

 

- Der „Kalte Krieg“ spaltet die Welt

- Wendepunkt Kubakrise

- Die Großmächte bemühen sich um Entspannung

- Die Sowjetunion zerfällt

 

b) Globale Konflikte

 

- Vietnams langer Weg in die Unabhängigkeit

- Krisengebiet Naher Osten

- Israelis und Palästinenser

- Der 11. September 2001

- Den Terrorismus bekämpfen

 

c) Den Frieden sichern

 

- Die Vereinten Nationen

- UNO und NATO greifen gegen „Ethnische

Säuberungen“ ein

- Die Globalisierung

- Die Geschichte der Entwicklungspolitik

d) Plakate untersuchen

e) Zuhören und mitschreiben

f) Üben – testen – anwenden

Selbstevaluation der Schülerinnen und Schüler

 

Recherche, Aufarbeitung und Darstellung

Zuhören und Mitschreiben

Selbstkontrolle

Kriege – Gewaltsame Austragung von Konflikten zwischen Staaten:

Der Kalte Krieg und seine Folgen

Die Schülerinnen und Schüler können

- darlegen, dass nach dem Bruch der kriegsbedingten Zweckallianz zwischen der Sowjetunion und

den USA die bekannten ideologischen Gegensätze wieder aufbrachen. Diese wirkten sich weltweit

und insbesondere auf Europa aus

- die Kennzeichen des „Kalten Krieges“ definieren und seine zentralen Problemstellungen beschreiben

- erklären, dass trotz schwerwiegender Krisen ein Dritter Weltkrieg vermieden, aber stattdessen

Stellvertreterkriege geführt wurden

- an einem geeigneten Beispiel die Wesenszüge eines mit Hochtechnologien geführten und durch

moderne Medien begleiteten Krieges erläutern

- aufzeigen, dass der Untergang der Sowjetunion dazu führte, dass die USA zur alleinigen Weltmacht

wurde die zentralen Ursachen und Voraussetzungen für die Industrialisierung aufzeigen

- darstellen und begründen, wie wichtig es ist Konflikte auszuhalten, sie mit friedlichen Mitteln

beizulegen und dass Gewaltfreiheit zu Aussöhnung und nachhaltiger Verständigung führt

Arbeitsbegriffe:

Aufgabenfelder der UNO, Entkolonialisierung, internationale Krisen, Ost-West-Konflikt,

Gleichgewicht des Schreckens, Abrüstungsbereitschaft, Entspannungspolitik, Konfliktzonen,

Propaganda, „Ersatzkriegsfelder“, Stellvertreterkriege, „Weltpolizist“

 

Bevölkerungsbewegungen in Vergangenheit und Gegenwart : Fluchtbewegungen und

Integrationsprobleme in der Gegenwart

Die Schülerinnen und Schüler können

- darstellen, dass die geschichtlichen Erfahrungen aus der Mitte des 20. Jahrhunderts zu keinen

durchgreifenden und globalen Verhaltensänderungen von Völkern untereinander führten

 

Im Kurssystem, in der Qualifikationsphase wiederholt sich der chronologische Ablauf. Siehe hierzu die entsprechenden Rahmenlehrpläne zum Fach Geschichte.

Ernst-Abbe-Gymnasium

Sonnenallee 79

12045 Berlin-Neukölln

 

Tel.: 030 - 2250130 30

Fax: 030 - 623 30 99

 

schule@ernst-abbe.de
www.ernst-abbe.de

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Schulleiter: Herr Kötterheinrich-Wedekind

Stellv. Schulleiterin:

Frau Reiter-Ost

Oberstufenkoordinator:

Herr Fietkau

Mittelstufenkoordinator:

NN

 

weitere Aufgaben siehe

Geschäftsverteilungsplan

 

Sekretariat: Frau Trousil

 

Öffnungszeiten:    

 

Mo.:          8:00 - 14.00 Uhr

Di. - Do.:   8:00 - 14.30 Uhr

Fr.:            8:00 - 13.00 Uhr

 

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